Bewegungseinschränkungen

Hilfe bei schnellendem Finger & Morbus Dupuytren

Ein schnellender Finger oder Morbus Dupuytren kann die Beweglichkeit der Hand deutlich einschränken. Wir unterstützen dich dabei, Funktion und Alltagstauglichkeit der Hand bestmöglich zu erhalten.

Allgemeines zu schnellendem Finger & Morbus Dupuytren

Der schnellende Finger und Morbus Dupuytren sind Erkrankungen, die vor allem die Beugefunktion der Finger betreffen. Sie können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Probleme im Alltag verursachen.

Beim schnellenden Finger kommt es durch Verdickungen der Sehnen oder Sehnenscheiden zu einem blockierten Bewegungsablauf. Morbus Dupuytren ist eine bindegewebige Veränderung der Handinnenfläche, die langfristig zu Beugekontrakturen der Finger führen kann. Eine gezielte ergotherapeutische Behandlung hilft, Beweglichkeit zu erhalten und Einschränkungen im Alltag zu reduzieren.

Therapien & Behandlungsansätze

Unsere ergotherapeutische Behandlung orientiert sich an deinem Beschwerdebild und dem Stadium der Erkrankung. Im Fokus stehen folgende Behandlungsansätze:

Förderung und Erhalt der Fingerbeweglichkeit
Manuelle Techniken zur Lösung von Spannungen
Dehnungs- und Mobilisationsübungen
Funktionelles Training alltagsrelevanter Bewegungen
Narben- und Gewebebehandlung (z. B. nach Eingriffen)
Individuell angepasste Schienen zur Unterstützung der Fingerstellung

Erkennung / typische Anzeichen

Betroffene berichten häufig über blockierende oder ruckartige Fingerbewegungen, Schmerzen beim Beugen oder Strecken sowie zunehmende Bewegungseinschränkungen. Beim Morbus Dupuytren können sich Finger schrittweise in Beugestellung fixieren, was Greifen und Strecken erschwert.

Ursachen & häufige Krankheitsbilder

Die genauen Ursachen sind nicht immer eindeutig, häufig spielen mechanische Belastung, genetische Faktoren oder Stoffwechselerkrankungen eine Rolle.

Häufige Krankheitsbilder:

  • Schnellender Finger (Tendovaginitis stenosans)
  • Morbus Dupuytren
  • Sehnenverdickungen der Beugesehnen
  • Bewegungseinschränkungen nach operativen Eingriffen

Ziele der ergotherapeutischen Behandlung

Ziel der Ergotherapie ist es, Schmerzen zu lindern, Beweglichkeit zu erhalten und funktionelle Einschränkungen im Alltag zu reduzieren. Durch gezielte Therapie unterstützen wir dich dabei, deine Hand weiterhin aktiv, sicher und möglichst selbstständig einzusetzen.

Weitere Leistungen

Sieh dir unsere weiteren Leistungen an wo wir dich mit individuellen, zielorientierten Therapien, auf deinem Weg zurück in einen aktiven Alltag, unterstützen können.

Rheuma & Rheumatoide Erkrankungen

Rheumatische Erkrankungen der Hand führen häufig zu Schmerzen, Schwellungen, Steifheit und Kraftverlust. In der Ergotherapie unterstützen wir dabei, Entzündungen gelenkschonend zu begleiten, Beweglichkeit zu erhalten und durch gezielte Strategien die Selbstständigkeit im Alltag langfristig zu sichern.

Hand- & Unterarmbruch

Nach einem Hand- oder Unterarmbruch kommt es oft zu Steifheit, Kraftverlust und Unsicherheit bei Bewegungen. Durch gezielte ergotherapeutische Maßnahmen fördern wir Beweglichkeit, Stabilität und Kraftaufbau, um die Hand schrittweise wieder sicher in den Alltag zu integrieren.

Überlastung & Schmerzen

Überlastungsbeschwerden entstehen häufig durch monotone Bewegungen oder ungünstige Belastungen. In der Ergotherapie arbeiten wir an Schmerzlinderung, Ausgleich von Fehlbelastungen und der Anpassung von Bewegungs- und Arbeitsabläufen für eine nachhaltige Entlastung der Hand.

Daumen- & Fingerarthrose

Arthrose in Daumen und Fingern kann alltägliche Tätigkeiten erheblich erschweren. Ergotherapeutische Behandlung zielt darauf ab, Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit zu erhalten und durch gelenkschonende Strategien die Handfunktion im Alltag möglichst lange zu sichern.

Schnellender Finger & Morbus Dupuytren

Beim schnellenden Finger oder Morbus Dupuytren kann es zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen kommen. Ergotherapie unterstützt durch gezielte Mobilisation, funktionelles Training und alltagsnahe Übungen, um die Beweglichkeit der Hand bestmöglich zu erhalten.

Schienenversorgung bei Fingerfrakturen & Gelenkschmerzen

Individuell angepasste ergotherapeutische Schienen unterstützen die Heilung, entlasten schmerzhafte Strukturen und stabilisieren Gelenke. Sie helfen dabei, Schmerzen zu reduzieren und die Handfunktion sicher im Alltag zu nutzen.

Nach Amputationen & bei Phantomschmerzen

Nach einer Amputation begleiten wir dich dabei, mit funktionellen Veränderungen umzugehen. Ergotherapie unterstützt bei der Schmerzlinderung, Sensibilitätsschulung und beim Training alltagsrelevanter Bewegungen für mehr Selbstständigkeit und Sicherheit.

Karpaltunnelsyndrom & Sensibilitätsstörungen

Sensibilitätsstörungen oder ein Karpaltunnelsyndrom äußern sich häufig durch Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen. In der Ergotherapie fördern wir Nervenfunktion, Beweglichkeit und Kraft, um die Hand wieder belastbar im Alltag einzusetzen.